Edward Lee – Shifters

Locke, ein mittelloser Dichter, frisch von seiner Verlobten verlassen, gerät in einen Strudel von Verdächtigungen, nachdem er immer wieder in Verbindung mit bestialischen Morden in seiner Umgebung gebracht wird. Das Böse, scheinbar in Gestalt einer Rothaarigen, bestraft die Sünder der Stadt. Auch Locke erhält ein sündiges, unmoralisches Angebot. Er soll für den mysteriösen Lehte ein privates Gedichtband schreiben und ist der Verlockung erlegen…

Das Buch beginnt wie Kannibalin versus Dracula und geendet hat es in verstörender, unwirklicher, perverser, stark gewalttätiger Darstellung von Szenen, wie man sie sich vielleicht in der Hölle vorstellt. Positiv überrascht hat mich der anspruchsvolle, gehobene Schreibstil, den ich bei einem Buch von Edward Lee wahrlich nicht für möglich gehalten hätte. Vermischt wird dieses aber mit bekannten Obszönitäten die nur schwer verdaulich sind was man mögen muss oder eben nicht…

Poetischer Exorzismus! Verstörender Horror, der einem den Magen umdrehen kann. Eben genau so wie Horror einfach sein muss…

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