Brett Williams – Frauenzwinger

Erika ist mit ihrem Leben unzufrieden, denn sie möchte ein Kind doch ihr Lebenspartner lehnt dies ab. Deshalb macht sie sich auf die Suche nach einem Hund. Ein Yorkshire-Terrier soll es werden. Aber kein Rüde. Das macht die Sache etwas schwieriger. Doch zum Glück ist sie auf Levi gestoßen, der auf seiner Farm eine Hundezucht betreibt. Fast hätte sie diese gar nicht gefunden sondern wäre einfach an ihr vorbei gefahren. Doch Erika hatte keine Ahnung, mit wem sie es zu tun hat, denn Levi als auch seine Söhne Bub und Jake sind nicht normal, und sie nehmen Erika gefangen und sperren sie in einen Käfig. Und sie ist nicht die erste, die in einem Käfig wandert, denn bei ihrer Ankunft ist Sam bereits da. Auch der erste Käfig ist bereits belegt. Doch beim Anblick der schangeren Frau ahnt Erika noch nicht, was die Hinterwädler mir ihr vor haben…


Extrem mit Handlung und Spannung und Mitleiden und dramatisch und eklig und sprachlich unterhaltsam und so weiter. Als Torture-Porn angepriesen, entspricht das Werk so gar nicht den Erwartungen, denn Torture Porns sind „Quäl das Fleisch“, „Der Sommer als ich starb“ oder auch SAW oder Hostel als Film. Dies hier ist durchweg anders und sozusagen neu, denn die Idee Frauen als Gebärmaschinen herhalten zu lassen gab es so noch nicht. Natürlich ist das auf die ein oder andere Weise auch „Torture Porn“, aber nicht im eigentlichen Sinn von extremer Folter, denn es geht hier in der Hauptsache um Kinder kriegen und Babys weiter verkaufen, und somit eine Baby-Zucht. Dabei wirken die Protagonisten im großen und ganzen glaubwürdig, wenn man vielleicht geringfügige Abstriche bei Steve, dem Ehemann von Erika macht, auch wenn sein Verhalten durch seine zahlreichen Affairen versucht wird zu erklären.

Wie in vielen Festa Büchern dient auch hier eine typische verkorkste Hinterwäldlerfamilie, welcher es an jeglichem Unrechtsbewußtsein und Mitgefühl für die Opfer mangelt, als Romanvorlage. Die Charaktere sowie die schlimmen Zustände auf dem Hof wurden gut beschrieben, dennoch fehlt das gewisse Etwas. Die Handlung dreht sich oftmals im Kreis und schwankt zwischen Hundekämpfen und Vergewaltigungen hin und her. Doch trotz fehlendem Tiefgang und einer einfach gestrickten Story liest es sich flüssig und bietet für Fans eine gute Unterhaltung.

Ich persönlich bin etwas… zwiegespalten. Auf der einen Seite war ich etwas von dem Inhalt der Geschichte enttäuscht… ich weiss das hört sich jetzt seltsam an… aber ich fand für einen Band der Extem-Reihe war es mir einfach zu soft… auf der anderen Seite fand ich die Szenerie mit den schwangeren Frauen einfach erschreckend… vielleicht lese ich auch nur zuviel Horror dass ich mit der Zeit einfach abstumpfe? Na mal schauen… ich bin auf jeden Fall auf den nächsten Festa-Band gespannt… egal ob jetzt Extrem oder normaler Horror… ich kann nicht aufhören diesen Verlag zu loben… und ich freue mich auf viele spannende Leseabende aus dem Hause Festa… vielen Dank an Inge und Frank

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