Shane McKenzie – Geil auf Sex und Tod

Gary ist ein Loser, er verliert seinen Job im Comicladen und wird ausgerechnet durch einen der Jungs ersetzt, die sich immer über ihn lustig machen, seine Mutter hat einen neuen Freund, der ihn nicht ausstehen kann und als der ihr einen Heiratsantrag macht, wird Gary von Ihm nahegelegt, doch endlich auszuziehen, alles in allem ist die Lage also ziemlich bescheiden. Gary ist ein von Grund auf unsymphatischer Zeitgenosse, für sein Alter absolut unreif und tut einem im Grunde eigentlich nur leid.

Er flieht in den Wald, zu seinem magischen Baum, nichts ahnend, das dort vor vielen Jahren sogenannte Freßlinge vergraben wurden, dunkle Wesen, die sich von Sex und Gewalt ernähren. Während er also frustriert an sich herumspielt, „befreit“ er so das erste Wesen, das entfernte Ähnlichkeit mit einem kleinen Mädchen hat, er nennt es Mary Jane und diese offenbahrt ihm, das sie ihm, ihrem Meister, dazu verhelfen kann, jedes Mädchen flachzulegen, das er haben will, Gary, der noch Jungfrau ist, muß das natürlich sofort ausprobieren. Am Anfang gibt es ein paar kleinere Probleme, denn Mary Jane darf nicht zu viel von der „Sexenergie“ fressen, sonst fällt sie um und schläft ein, was dazu führt, das die von ihr gefügig gemachten Frauen zu sich kommen und Gary als Vergewaltiger bezichtigen, aber Übung macht bekanntlich den Meister und somit hat Gary schnell den Dreh raus und beginnt seine neugewonnene Macht sichtlich zu geniessen.

Als Gary nach Hause zurückkehrt, um sich ein paar Sachen zu holen, trifft er auf Chester, den Freund seiner Mutter, zum ersten Mal wehrt er sich gegen ihn, es kommt zu einem Handgemenge und er flieht zurück in den Wald.Unter seinem Baum tropft diesmal Blut auf die Erde, was Mary Janes Bruder erweckt. Anders als seine Schwester ernährt er sich von Gewalt, er ist verdammt hungrig und für Gary die perfekte Chance, sich an allen zu rächen, die ihn verspottet haben. Von diesem Moment bricht im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erden los…

Das Buch ist rasend schnell vorbei, noch ehe man sich an alles gewöhnt hat. Zwar ist das Buch nicht umsonst in der Festa-Extrem-Reihe erschienen da der Grad der Gewalt das Niveau das man sonst auf dem normalen Buchmarkt bei weitem übersteigt, trotzdem fand ich dass es sich in Grenzen hält und unter den bisher erschienenen und von mir gelesenen Festa-Extrem-Bänden das „sanfteste“ war. Nichtsdestotrotz eine spannende und vor allem fesselnde Geschichte. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte es in zwei Tagen durch.Gary ist ein von Grund auf unsymphatischer Zeitgenosse, für sein Alter absolut unreif und tut einem im Grunde eigentlich nur leid.

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Ein Gedanke zu „Shane McKenzie – Geil auf Sex und Tod

  1. Das Buch ist eines der 2 schlechtesten in meinen Augen. Vom Titel hätte ich mehr erwartet. Und dann kommt so ein Larifari dabei raus. Ich fand es schade, auch wenn ich die Grundidee gut fand.

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