Fear Street – Sonnenbrand

sonnenbrand-9783785530030_xxl.jpgDer Einstieg in diese Geschichte ist perfekt gewählt. Als Leser wachte ich mit der Protagonistin Claudia mitten am Strand auf, die sich nicht bewegen kann. Anfangs wundert sie sich nur, bis sie merkt, dass sie im Sand vergraben ist und die Flut langsam immer näher kommt. Nur einem glücklichen Zufall hat sie es zu verdanken, dass sie dieser tödlichen Falle entkommen kann. Warum haben ihre Freundinnen sie eingebuddelt stundenlang in der prallen Sonne liegen lassen? Anfangs hält sie es nur für ein Missverständnis, aber die Zufälle häufen sich.

Wenn man als Leser sofort in diese beängstigende Situation hineingebracht wird, dann gibt es sicherlich nur wenig Personen, die nicht sofort gepackt sind. Am Anfang denkt man, dass dies gar nicht mehr übertroffen werden kann. Allerdings schafft es der Autor immer wieder neue Vorfälle zu inszenieren, die tödlich, aber alltäglich sein können. Der Leser kann noch immer an einen dummen Zufall glauben. Dazu baut der Autor immer wieder neue Rätsel ein.

Vom Stil her war die Geschichte, wie auch die anderen Werke von R. L. Stine, sehr bildhaft, detailliert, jugendgerecht, modern, einfach und spannend. Der Autor weiß, wie er junge Leser fesselt, aber sie nicht mit zu viel Inhalt überfordert. Kurze, bildhafte Sätze und angenehme Kapitellängen sorgen für einen angenehmen Lesefluss.

Viele neue Geschehnisse sorgen dafür, dass dieser Teil nicht langweilig wird. Bis zum Schluss kann der Leser miträseln und vielleicht sogar überrascht werden. Aus diesem Grund kann ich dieses Buch empfehlen.

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