Chevy Stevens Those Girls – Was dich nicht tötet

Es gibt nur noch euch drei. Ihr habt schon das Schlimmste erlebt, was man sich vorstellen kann. Doch es ist noch längst nicht vorbei…
Die Schwestern Jess, Courtney und Dani sind 14, 16 und 17 und leben auf einer rauen Farm in Kanada. Als ein Streit mit ihrem gewalttätigen Vater aus dem Ruder läuft, müssen sie fliehen. Doch ihr Pick-up bleibt in einem abgelegenen Dorf liegen, und bald finden sie sich in einem noch furchtbareren Albtraum wieder – wird er jemals enden?
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Die drei Schwestern Jess, Courtney und Dani leben ganz alleine mit ihrem Vater auf einer Ranch in Kanada. Nach dem die Mutter der drei verstorben ist, kümmert sich die älteste Dani um die zwei jüngeren Schwestern. Der Vater ist oft wochenlang auf Montage und wenn er dann mal nach Hause kommt, hat er fast das ganze verdiente Geld in der Dorfmitte versoffen. Voller Angst erwarten die Mädchen ihn dann auf dem Hof, denn sie wissen, dass es für sie wieder eine schwierige Zeit wird. Der Vater ist unberechenbar brutal und die Mädchen versuchen, damit er nicht „ausrastet“, alles zu seiner Zufriedenheit zu machen. Aber es gelingt ihnen nie und letztendlich lässt er seine Aggressionen an ihnen aus. Teilweise so brutal, dass die Mädchen um ihr Leben fürchten. Als der Vater eines Abends Courtney fast umbringt, sieht die 14jährige Jess nur noch einen Ausweg und packt das Gewehr ihres verhassten Vaters. Nun bleibt diesen drei Mädchen nichts anderes übrig, als zu fliehen. Sie besteigen den Pick-up und machen sich mit nur wenig Geld auf die Fahrt. In der Nähe von Cash Creek bleibt ihr Wagen jedoch stehen und sie sind auf die Hilfe zweier junger Männer angewiesen, die versprechen, den Wagen zu reparieren. Ja und dann beginnt der eigentliche Alptraum wie man es sich schlimmer nicht vorstellen kann.

Dies ist der erste Roman, den ich von Chevy Stevens gelesen habe. Genau wie beim ersten Buch, war ich sofort von der Story begeistert und gefesselt. Diese Grausamkeit, mit der die drei Mädchen von ihrem Vater behandelt werden, war für mich unbegreiflich und grausam. Chevy Stevens hat einen unheimlich tollen Schreibstil, der einen mitten in das Geschehnis hineinzieht und nicht mehr loslässt. Als die Mädchen dann fliehen konnten, war ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht und ob die Mädchen zu dritt irgendwie klar kommen. Was ihnen aber dann passiert, war noch viel schrecklicher und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er ist also wirklich nichts für schwache Nerven. Chevy Stevens schreibt knallhart und sehr bildlich, so dass man sich diese schrecklichen Dinge wirklich richtig vorstellen konnte. Teilweise musste ich das Buch ablegen, um wieder in die Wirklichkeit zurückzukommen. Einfach ein Thriller, wie ich in mir vorstelle.

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